Bernried

Bernried – das kleine Juwel am Starnberger See

Bernried am Starnberger See

Der Starnberger See gehört ohne Zweifel zu den beliebtesten Erholungsgebieten in Deutschland. Der Würmsee, wie man ihn früher bezeichnete, zählt seit 1976 zu den geschützten Feuchtgebieten und ist das fünftgrößte Gewässer Deutschlands. Der von München ca. 25 km entfernte See ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel von Einwohnern der bayrischen Metropole, die sich dort gerne einmal vom Großstadt Rummel erholen möchten – auch Urlauber aus ganz Europa genießen dort die landschaftliche Schönheit des Gewässers und seiner umliegenden Gemeinden.

Bernried – ein beliebter Erholungsort

Ein beliebter Erholungsort, der sich am Westufer des Starnberger Sees in einer leichten Hanglage befindet, ist Bernried. Hier kann man nicht nur das geschichtsträchtige Chorherrenstift, das im 12. Jahrhundert von den Augustinern gegründet wurde, bewundern. Der Ort verfügt ebenfalls über eine eigene Anlegestelle für die Dampfer, die auf dem See verkehren, sowie über einen direkt am See gelegenen Badeplatz. Mit der Gründung des Chorherrenstifts begann die Ortsgeschichte Bernrieds. Nach mehreren Zerstörungen und dem nachfolgenden Wiederaufbau des Klosters brachte es der Freiherr von Wendland im 19. Jahrhundert in seinen Besitz und wandelte es in ein Renaissanceschloss um. Erst im darauffolgenden Jahrhundert konnten die Benediktinerinnen aus dem benachbarten Tutzing das damalige Schloss wieder in den Besitz der Kirche bringen, um es anschließend wieder in ein Kloster zu verwandeln. Heute dient das Kloster als Bildungshaus. Der Ort ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts an das Schienennetz angeschlossen und so mit dem Zug im Stundentakt problemlos von München zu erreichen. Die Zugfahrt dauert ca. 40 Minuten und ist somit weitaus schneller und entspannter als eine Anreise mit dem Wagen.

Das malerische Bernried ist nicht nur der Heimatort vieler Künstler, die hier geboren wurden oder sich niedergelassen haben. Auch das berühmte Buchheim-Museum der Phantasie, das 1999 seine Tore öffnete, zeugt vom Kunstsinn der Einwohner Bernrieds. Es wird jedes Jahr von vielen Menschen aus aller Welt besucht und zählt zu den absoluten Highlights der Region. In Bernried waren nicht nur die Maler Wilhelm Leibl und Max Halde beheimatet, auch der Karikaturist Olaf Gulbransson schätzte die landschaftliche Idylle der Gemeinde und ließ sich in der Gemeinde nieder. Neben dem Buchheim-Museum befindet sich im Ort übrigens auch eine Galerie.

Tourismus in Bernried

Bernried hat sich für den leichten und dezenten Tourismus entschieden, der überall im Ort spürbar ist. Wer hier große Hotelanlagen vermutet, der wird nicht fündig werden. Die Bernrieder bieten jedoch eine große Anzahl an gemütlichen Ferienwohnungen und kleinen beschaulichen Hotels an, die keine Wünsche offenlassen. Der beschauliche Ort wurde im Jahr 2007 beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.