Weitere Sehenswürdigkeiten am Starnberger See

Bild vom Marienmünster Dießen

Urlauber werden von der Vielfalt der Sehenswürdigkeiten rund um den Starnberger See fasziniert sein. Schlösser, unvergleichbare Landschaften und einzigartige historische Gebäude machen die Region zu einem sehenswerten Erlebnis.

Marienmünster Dießen

Dießen war bereits im Mittelalter ein sehr bedeutender Ort des Handels und Handwerks. Das barocke Marienmünster wurde zwischen 1732 und 1739 erbaut. Heute kann es im noch fast vollständigen Originalzustand bestaunt werden. Sie gehört zu den prachtvollsten Barockkirchen Deutschlands. Äußerlich wird das Münster von einem hohen Turm und eleganten Fassaden bestimmt. Im Inneren befinden sich wertvolle Gemälde der Italiener Tiepolo und Pittoni, sowie eine beeindruckende Petrusstatue. Prunkstück der Kirche ist der sogenannte „Dießener Himmel“. Die Kuppel über dem Altarraum wurde mit 28 Heiligen und Seligen bemalt und aufwendig verziert. Das Marienmünster wurde in sehr aufwendiger Arbeit bis zum November 2010 restauriert. Bei jedem Besuch in Dießen sollte die Kirche unbedingt mit eingeplant werden. Ausgesprochen üppig ausgestattet verzaubert das Innere alle Besucher.

Schloss Tutzing

Das Schloss Tutzing ist eine der bekanntesten Schlossanlagen der Region. Einst waren dort Ministeriale der Grafen von Andechs ansässig und heute beherbergt das Schloss die Evangelische Akademie in Tutzing. In Zeiten Andechs bestand das Gebäude wahrscheinlich aus Holz bis dann um 1500 ein aus Stein gemauertes Schloss entstand. Erweiterungen und Umbaumaßnahmen im 16. Jahrhundert trugen dazu bei, dass das Schloss als das prächtigste am Ufer des Starnberger Sees wurde. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb die evangelische Kirche das Schloss und das Gelände. Neben der Akademie können Urlauber in dem Schloss oder den Gästehäusern komfortabel übernachten und den Charme der hochherrschaftlichen Zeit genießen.

Votivkapelle Berg

Am Ostufer des Starnberger Sees befindet sich die Schlossanlage Berg. Dort verbrachte Ludwig II. viel Zeit seines Lebens. Am 13.06.1886 wurde Ludwig leblos am Ufer des Starnberger Sees aufgefunden. Er und sein Arzt hatten einen Tag zuvor einen Sparziergang unternommen und sind von diesem nicht zurückgekehrt. Die offizielle Todesursache wurde mit Ertrinken angegeben, wobei sich bis heute hartnäckig verschiedene Mythen entwickelt haben. Ein Jahr nach seinem Tod ließ seine Mutter, Königin Marie oberhalb der Fundstelle eine Totenleuchte errichten. Für den „Märchenkönig“ sollte aber etwas prunkvolleres als Erinnerung stehen. Genau zehn Jahre nach seinem Ableben legte Prinzregent Luitpold den Grundstein für die heute noch existierende Votivkapelle. Die im neuromanischen Stil erbaute Kirche ist bis heute Treffpunkt für Touristen und Interessierte. Jedes Jahr am 13. Juni kommen an der Votivkapelle Königtreue und Freunde der Monarchie im Gedenken an Ludwig zusammen.

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