Zoos am Starnberger See

Zoos am Starnberger See

Der Starnberger See ist eine Reiseregion für die ganze Familie. Groß und Klein reisen zu dem Gewässer, dessen Ausflugsmöglichkeiten nur wenige Grenzen kennen. Wir stellen die schönsten Zoos vor!

Ein Ausflug zum ersten Geozoo der Welt

Der Tierpark Hellabrunn ist nicht irgendeine Tieranlage. In die Annalen der regionalen Geschichte geht dieses Ausflugsziel als erster Geozoo der Welt ein. Durch die naturnahe Lage im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen bekannt, leben die Tiere dieser Anlage beinahe unter natürlichen Bedingungen. An diesem Konzept hält der im Jahr 1911 gegründete Zoo bis heute fest. Nach einigen Pausen wird der Münchner Tierpark heute wieder nach dem Geoprinzip betrieben, dem zufolge die hiesigen tierischen Bewohner nach Kontinenten unterteilt in natürlichen Lebensgemeinschaften gehalten werden. Ein Highlight des Tierparks ist das Urwaldhaus, in dem Schimpansen sowie eine Gorilla-Familie vis-á-vis zu Mississippi-Alligatoren beheimatet sind. In den Aquarien und Terrarien dieses Zoos leben beispielsweise Haie und Seepferdchen. Eines der Meerwasserbecken ist erst wenige Jahre alt und unter anderem Schwarzspitzen-Riffhaien vorbehalten.

Elefantenhäuser, Polarwelten und ein Artenschutzzentrum

In der Welt der Affen sind Silbergibbons und Orang-Utans zu Hause, während in der Dschungelwelt Löwen, Leoparden sowie Papageien leben. Besondere Beachtung gilt dem Elefantenhaus, in dem mehrere asiatische Elefanten beheimatet sind. Die imposante Polarwelt ist mit Felswänden mit Unterwasserhöhlen sowie einer Taiga- und Tundralandschaft ausgestattet. Eisbären, mehrere Pinguinarten, Robben, Polarfüchse sowie Vielfraße fühlen sich in diesem Teilbereich des Tierparks Hellabrunn besonders wohl. Ebenso reizvoll sind in diesem Tierpark das Artenschutzzentrum, Schildkrötenhaus, Nashornhaus, die Fledermausgrotte, Großvoliere oder Giraffensavanne. Von Mitte März bis Ende Oktober stehen Ihnen die Tore des Tierparks von 9 bis 18 Uhr offen. Zur Winterzeit schließt der Zoo schon eine Stunde eher. Statten Sie dem Zoo zwischen Weihnachten und Silvester einen Besuch ab, sollten Sie sich bis 16 Uhr zum Ausgang begeben. Als Erwachsene erhalten Sie Tageskarten für 14 Euro. Für Kinder zwischen vier und 14 Jahren müssen Sie nur fünf Euro bereithalten. Die Preise für kleine und große Familien variieren zwischen 17 und 30 Euro.

Gefiederte Bewohner im Vogelpark Olching

Obwohl sich der Märchenwald Isartal insbesondere mit den fiktiven Hinterlassenschaften der Gebrüder Grimm auseinandersetzt, beherbergt dieser Freizeitpark einige tierische Bewohner. Fröhlich zwitschert es im Vogelpark Olching, der nur wenige Kilometer westlich von München entfernt ist. Rund 20.000 Quadratmeter ist diese Anlage groß, in der mehrere Papageienarten, Kraniche, Störche, Nandus und Tigerfinken ein Zuhause gefunden haben. Besonders beeindruckend ist die Natürlichkeit der Vogelanlagen, die sich in Details wie den Sand- und Erdböden widerspiegelt. Nicht ohne Grund ist ein Teil der Parkanlage als Rückzugsgebiet für Wildvögel markiert, die für Besucher nicht zugänglich ist. Der Vogelpark ist an Feiertagen sowie sonntags von April bis Oktober zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. Eintrittspreise für Kinder und Erwachsene schwanken zwischen drei sowie 4,50 Euro.

Vom Aussterben bedrohte Tiere im Bergtierpark in Aying-Blindham

Der Bergtierpark in Aying-Blindham verfolgt ebenfalls ein besonderes Konzept. Was einst als familiär geführter Bauernhof begann, entwickelte sich zu einem Tierparadies mit einer Größe von sage und schreibe 250.000 Quadratmetern. Heimische Wildtiere sowie vom Aussterben bedrohte Haustierrassen leben in diesem Zoo in trauter Eintracht neben- und miteinander. Zusätzlich ziehen der große Kinderspielplatz, ein Moorsteeg sowie Biotop die Besucher wie einen Magneten an. Wildschweine, Rotwild, Damwild sowie Mufflons sind die Tiere, die Sie in diesem Bergtierpark bewundern können. Doch auch tierische Raritäten wie die Walliser Schwarzhalsziege, das Schwäbisch Hallische Landschwein und das Braune Bergschaf haben in dieser Tieranlage eine neue Heimat gefunden. Zur Sommerzeit ist der Bergtierpark täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Zur Winterzeit verkürzen sich die Besuchszeiten auf 10 bis 18 Uhr. Als Erwachsener sollten Sie ein Eintrittsentgelt von sieben Euro bereithalten. Kinder bis zu 13 Jahren bezahlen einen Euro weniger. Für Jahreskarten sowie Gruppenkarten für Besuchergruppen ab 20 Personen gelten gesonderte Tarife.

Verschiedene Tierparks mit unterschiedlichen Konzepten

Die Suche nach weiteren Zooanlagen ist am Starnberger See schnell von Erfolg gekrönt. Ein Treffpunkt für Natur- und Tierliebhaber ist der Umweltgarten Neubiberg, in dem sich verschiedene Biotope sowie Unterkünfte für einige bedrohte Tierarten befinden. Das Wildgehege Hufeisen in Pegnitz befindet sich an einem etwa 1,5 Kilometer langen Rundweg, der seinen Besuchern Einblicke in eine Vielzahl heimischer Wildarten gewährt. Insbesondere zur Herbstzeit im September ist das Wildgehege besonders gut besucht. Der Grund ist die Brunft der Hirsche, die in diesem Zeitraum stattfindet. Das Streichelgehege Arche Noah in Gaukönigshofen verspricht insbesondere Familien unvergessliche Erlebnisse. In dieser Tieranlage leben vor allem heimische Tiere wie Ziegen, Wildschweine, Schafe, Rinder, Esel, Enten, Hühner, Kaninchen und Ponys. Auf einer etwa drei Hektar großen Fläche schöpfen Kinder aus Angeboten wie dem Ponyreiten. Des Weiteren sind viele Tiere so zahm, dass Jung und Alt problemlos mit den tierischen Bewohnern Bekanntschaft machen können. Der Streichelzoo ist sonntags sowie feiertags ab 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt wird für Kinder mit 50 Cent sowie für Erwachsene mit zwei Euro berechnet.

Hier konnte im Circus Krone Zoo einst Zirkusluft geschnuppert werden

Eine Zooanlage mit einem wahrlich außergewöhnlichen Konzept schloss im April 2015 am Starnberger See ihre Tore. Der Circus Krone Zoo beheimatete vor Ort Zirkustiere wie Löwen oder Nashörner, denen Tierfreunde zum Preis von vier Euro einen Besuch abstatten konnten. Hier erfuhren Interessenten, wie den Tieren die Tricks und Kunststücke beigebracht wurden, die anschließend in der Manege vorgeführt wurden. Hintergrundinformationen zu den Tieren im Zirkus wurden Besuchern selbstverständlich nicht vorbehalten. Die Tatsache, dass Tierrechtler den Zirkus jedoch immer wieder im Visier hatten, ist sicherlich ein Grund für die Schließung der Tieranlage.

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